Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist ein abgeschlossener Grundkurs in Systemischer Beratung. Die Seminare verteilen sich auf 18 Monate und finden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Woche - in der Regel Dienstag und Mittwoch - statt. Vor einer verbindlichen Anmeldung führen wir mit allen Interessen­tInnen ein persönliches Gespräch. Nehmen Sie Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Neben den Seminaren finden begleitende Supervisionen und Peergruppenarbeit statt.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat. Unsere Weiterbildungen entsprechen den Rahmenrichtlinien der Systemischen Gesellschaft. Bei Vorliegen aller Voraussetzungen können unsere AbsolventInnen ein Zertifikat des Dachverbands beantragen.

Rahmenbedingungen und Kosten

Teilnehmen können Personen, die im weiten Feld der pädagogischen oder psychosozialen Berufe tätig sind. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium.

Die Teilnahmegebühren für den Aufbaukurs betragen 18 Monatsraten à 220,00 Euro (gesamt 3.960,00 Euro).

Seminare

Konstruktion von Wirklichkeit durch Sprache

Termin: 22.01.–23.01.2019, Umfang: 2 Tage, Dozenten: Wiebke Otto, Ilke Crone

Durch das Nutzen von Metaphern und Schlüsselworten, durch das Erzählen von Geschichten können wir den emotionalen Anteil von Beratungs- und Therapieprozessen (un)bewusst gestalten. Welche Worte wirken wann bei wem wie?

Systemisches Arbeiten & NLP

Termin: 26.03.–27.03.2019, Umfang: 2 Tage, Dozentin: Wiebke Otto

Im Neurolinguistischen Programmieren sind kreative Modelle und effektive Kommunikations­strategien entwickelt worden, die sich auch in das systemische Arbeiten gut integrieren lassen. Wir werden das Modell des Meta-Mirror, der Logischen Ebenen und der Timeline kennenlernen und alle drei Modelle miteinander verknüpfen.

Die Arbeit mit der ”inneren Familie“

Termin: 28.05.–29.05.2019, Umfang: 2 Tage, Dozentin: Wiebke Otto

Die Arbeit mit verschiedenen Anteilen einer Person hat zu unterschiedlichen Modellen und Konzepten geführt. Metaphern wie das innere Kind und das innere Parlament und Konzepte wie die innere Familiensystemtherapie sind sehr hilfreich in der Arbeit mit EinzelklientInnen. Diese Arbeit stärkt die Selbstorganisationskräfte der KlientInnen.

Verrückte Perspektiven – systemisch denken und handeln in der Akutpsychiatrie

Termin: 13.08.–14.08.2019, Umfang: 2 Tage, Dozenten: Dr. Wolfgang Dillo, Susanne Steinmüller

Geht das überhaupt? In der Akutphase stehen doch immer Diagnostik und Medikation im Vorder­grund. Dennoch tauchen Fragen auf, welchen Sinn die Erkrankung in der aktuellen Lebens­phase haben könnte. Welche Interessen haben Angehörige, gesetzliche Betreuer, Arbeitgeber? Was will der Patient selbst? In diesem Seminar wollen wir zeigen, wie durch systemische Denken der Horizontfür Ressourcen und Lösungen geweitet werden kann.

Selbsterfahrung

Termin: 29.10.–31.10.2019, Umfang: 3 Tage, Dozenten: Wiebke Otto, Ilke Crone

Ressourcenorietiertes Arbeiten mit traumatisierten Kindern und ihren Familien

Termin: 07.11.–08.11.2020, Umfang: 2 Tage, Dozentin: Dr. Renate Jegodtka

Traumatisierende Erfahrungen sind langlebig und raumgreifend. Sie wirken in familiäre und andere Beziehungen hinein, mischen Institutionen auf, verbreiten Stress, Gefühle der Unsicherheit und Leid. In unseren pädagogischen, therapeutischen und/oder beratenden Arbeit werden wir mit den Auswirkungen traumatisierender Lebensereignisse konfrontiert.

Damit entstehen Fragen:

  • Wie können wir hilfreich sein und zugleich handlungsfähig bleiben?
  • Wie kann der Blick auf das Jetzt und auf Ressourcen gelegt werden?
  • Was kann dazu beitragen, dass Sicherheit und Vertrauen wachsen kann?

In diesem Seminar soll es um Möglichkeiten gehen, betroffene Kinder und ihre Familien durch Einsatz ressourcenorientierter Methoden zu unterstützen. Arbeitsweisen systemischer Pädagogik und Traumafachberatung werden vorgestellt.

Hinstellen, was anliegt – Systemische Strukturaufstellungen

Termin: 21.01.–22.01.2020, Umfang: 2 Tage, Dozentin: Ilke Crone

Aufstellungsarbeit im therapeutischen Kontext bietet vielfältige Möglichkeiten, Themen, Anliegen und Fragen der KlientInnen ins Bild zu bringen. Sie tragen dazu bei, sich einen Überblick zu verschaffen, Klarheit herzustellen und / oder Veränderungen exemplarisch am Modell zu erproben. Im Seminar werden neben der Grundstruktur Systemischer Strukturaufstellungen vor allem Problem­aufstellungen und das Tetralemma erarbeitet.

Berauschte Sehnsucht – ambulante systemische Arbeit mit TrinkerInnen

Termin: 21.04.–22.04.2020, Umfang: 2 Tage, Dozent: Dr. Rudolf Klein

Das Tragische im süchtigen Trinken zu sehen, ohne das Visionäre aus dem Blick zu verlieren, Hoffnungen zu nähren, ohne das Unwiederbringliche zu ignorieren, ist das Anliegen und die therapeutische Haltung, die achtsam und respektlos zugleich dazu einlädt, die vermeintlichen Unmöglichkeiten des bisherigen und zukünftigen Lebensentwurfs neu auszuloten. Rudi Klein stellt sein systemisches Arbeitskonzept vor.

Selbsterfahrung

Termin: 23.06.–24.06.2020, Umfang: 2 Tage, Dozenten: Wiebke Otto, Ilke Crone